Unser Schulprogramm

überarbeitete Fassung vom Oktober 2021 für eine fortlaufende Schulentwicklungsarbeit

Inhaltsübersicht

  1. Die Grundschule Klein Nordende-Lieth
  2. Unsere Leitlinien
    1. Leitlinie 1 - Zusammenarbeit
    2. Leitlinie 2 - Individualisierung und Differenzierung
    3. Leitlinie 3 - Schulleben
  3. Schulinterne Konzepte
    1. Präventionskonzept
    2. Medienpräventionskonzept
    3. Konzept Schulsozialarbeit
    4. Förderkonzept
    5. Vertretungskonzept
    6. Konzept „Lernen auf Distanz
    7. Ausbildungskonzept
    8. Mediennutzungskonzept
    9. Schulhund-Konzept
    10. Konzept der offenen Ganztagsschule
  4. Evaluation und Visionen

1. Die Grundschule Klein Nordende-Lieth – Offene Ganztagsschule

  • Klein Nordende, im Kreis Pinneberg am südlichen Stadtrand von Elmshorn, am Liether Wald, mit ca. 3000 Einwohnern und Einwohnerinnen
  • 1894 Gründung der Schule
  • Schulgelände am Waldrand, neben der Bürgermeister-Hell-Halle und dem Waldstadion des SV-Lieth, mit Schulgarten, grünem Klassenzimmer, Vogelvoliere
  • dreizügig ausgelegte Grundschule, 2021/22 mit rund 200 Kindern in zurzeit 9 Klassen
  • 12 Klassenräume (10 davon barrierefrei), Schultrainingsraum, Musikraum, Computerraum, Schülerbücherei, Räume für Schulsozialarbeit, Sporthalle, im Bereich der Betreuung: Mensa und Spiel-/ Ruheraum
  • Verlässliche Schulzeiten für 1./.2.-Klässler 7:40 -11:40 Uhr, 3./ 4.-Klässler 7:40 – 12:40 Uhr, zusätzlich an einem Tag bis 13:30 Uhr (montags 3. Klassen, mittwochs 4. Klassen)
  • Montag bis Freitag Betreuungsangebot im Anschluss an den Unterricht bis 16:00 Uhr

2. Unsere Leitlinien

2.1 Leitlinie 1 - Zusammenarbeit

Wir wollen den offenen und respektvollen Umgang zwischen allen am Schulleben Beteiligten leben, erhalten und fördern.

Unser Ziel ist es, eine Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung zu pflegen. Durch einen vertrauensvollen Umgang miteinander wollen wir Schwierigkeiten im Schulalltag aufgreifen, besprechen und gemeinsam lösen.

Uns sind für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Kollegium und mit der Elternschaft ein Austausch von Informationen und gemeinsame Veranstaltungen wichtig.

In offenen Gesprächen mit den und über die Kinder wollen wir den Lern- und Erziehungsprozess begleiten. Dazu bildet ein respekt- und vertrauensvoller sowie verantwortungsbewusster Umgang miteinander die Basis.

Allen am Schulleben Beteiligten (Kindern, Eltern, Lehrkräften und Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen) wünschen wir ein freundliches, faires und rücksichtsvolles Verhalten.

Wir arbeiten mit folgenden Einrichtungen zusammen:

AWO

Betreute Grundschule

Förderzentrum

Gemeinde Klein Nordende

Kindergärten

Bugenhagen-Kirche

Wendepunkt Elmshorn

Weitere Partner sind:

Bödeker-Kreis

Freiwillige Feuerwehr Klein-Nordende-Lieth

GAB

Polizei

Spieliothek

Spielmannszug Klein Nordende-Lieth

SV Lieth - Sportverein

Verkehrswacht

2.2 Leitlinie 2 - Individualisierung und Differenzierung

Wir wollen die Individualität eines jeden Kindes achten, seine Lernausgangslage und Lernentwicklung berücksichtigen und diese entsprechend seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten in einem differenzierten Unterricht fördern und fordern.

Vielfältige Unterrichtsformen sowie unterschiedliche Arbeitsmaterialien sollen von Beginn an helfen, unsere Schülerinnen und Schüler individuell in einer für ihre Entwicklungsstufe angepassten Lernumgebung zu unterstützen.

  • Soziale Erfahrungen in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit sollen erlangt werden. Zusammenarbeit, gegenseitiges Helfen und gemeinschaftliches Erleben wird erfahren und eingeübt.
  • Das Schulgesetz spricht ausdrücklich von dem „Recht des jungen Menschen auf eine seiner Begabung, seinen Fähigkeiten und seiner Neigung entsprechenden Erziehung und Ausbildung“. Der Lehrplan berücksichtigt beim Erwerb von Schlüsselqualifikationen in besonderem Maße die individuelle Ausgangslage der Schülerinnen und Schüler. Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse sollen durch gezielte, dem jeweiligen Kind angepasste Aufgabenstellungen erworben werden.
  • Die unterschiedlichen Lernmöglichkeiten und das individuelle Arbeitstempo sollen beim Schwierigkeitsgrad, der Komplexität der Aufgaben und bei deren Umfang berücksichtigt werden. Handlungsorientiertes Arbeiten, Aufgaben des praktischen Lebens sowie die Förderung im musisch-ästhetischen und sportlichen Bereich werden ebenfalls berücksichtigt, damit das Kind differenziert und individuell in seiner Ganzheit angesprochen wird.
  • Lernfreude, Anstrengungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit sollen sich entwickeln. Das Kind soll lernen, seine eigenen Möglichkeiten richtig einzuschätzen und an selbst gesteckten Zielen zu arbeiten.

Halbjährlich wird ein individuelles Lernentwicklungsgespräch mit dem Kind und den Erziehungsberechtigten geführt. Eine Leistungsrückmeldung erfolgt notenfrei in Kompetenzrastern und/oder in Textform.

Das gesamte Vorgehen soll das Kind ermutigen, sich erreichbare Ziele zu setzen, um Eigenverantwortung und Selbstvertrauen zu gewinnen.

Der Anspruch, jedes Kind als Individuum zu sehen und zu behandeln, führt zu differenzierenden Unterrichtsstrukturen, in deren Mittelpunkt das einzelne Kind mit seinen Fähigkeiten steht. In diesem Zusammenhang ist auch die flexible Eingangsphase zu sehen.

Die von uns unterrichteten Kinder sollen genau das lernen, was sie leisten können.

Maßnahmen und Methoden wollen wir den individuellen Bedürfnissen des einzelnen Kindes anpassen.

(siehe auch „Förderkonzept“ 3.4)

2.3 Leitlinie 3 - Schulleben

Wir wollen durch geeignete Angebote und Veranstaltungen im Laufe des Jahres die musikalischen, sportlichen und kreativen Fähigkeiten unserer Schüler sowie ihre Sozialkompetenz fördern und entwickeln.

Durch gemeinsame Vorhaben und Aktionen mit Kindern, Lehrkräften, Eltern und außerschulischen Partnern wollen wir unser Schulleben bereichern.

Wir wollen den Kindern mit diesen Angeboten und Veranstaltungen Möglichkeiten geben,

  • Fähigkeiten zu zeigen und Fertigkeiten zu entwickeln, für die im täglichen Unterricht wenig Raum ist,
  • als Schulgemeinschaft etwas Schönes zu erleben und zu erarbeiten,
  • für andere da zu sein und Gemeinschaft aktiv zu gestalten,
  • Ergebnisse auszutauschen und zu präsentieren,
  • die Leistungen und Fähigkeiten aller Kinder der Schule anzuerkennen und sich dadurch anregen zu lassen.

 

Feste und Aktivitäten

Einschulung
Die Einschulung feiern wir in der Bürgermeister-Hell-Halle. Im Anschluss daran findet in der Bugenhagen-Kirche ein Gottesdienst statt.

Weltkindertag
Gemeinsam mit der Gemeinde Klein Nordende veranstaltet die Schule im September den Weltkindertag unter dem Motto Rund um Klein Nordende.

Gemeinsamer Ausflug
Im Herbst gehen alle Klassen für einen gemeinsamen Spielevormittag zur Hartz‘schen Wiese in den Liether Wald.

Themengottesdienst
Die Kinder der vierten Klassen planen und organisieren in Absprache mit dem Pastor Themengottesdienste in der Bugenhagen-Kirche, zu denen die anderen Klassen eingeladen werden.

Adventsbasteln
An einem Tag in der Woche vor dem 1. Advent gibt es in allen Klassen verschiedene Bastelangebote für die Schülerinnen und Schüler, um die Klassen- und Schulräume zu schmücken.

Nikolaus
Am 6. Dezember feiert die Schule den Nikolaustag in der Bürgermeister-Hell-Halle.

Weihnachtsfeier
In der Woche vor den Weihnachtsferien gestalten alle Klassen die Schulweihnachtsfeiern.

Halbjahresfeier
Am Zeugnisausgabetag im Januar findet unsere Halbjahresfeier mit Aufführungen statt.

Fasching
Am Rosenmontag feiert die Schule zunächst im Klassenverband und anschließend gemeinsam in der Bürgermeister-Hell-Halle Fasching.

Flohmarkt
An einem Schulvormittag im Frühling verkaufen Kinder für Kinder ihre Spielsachen.

Frühlingssingen
Am Tag vor den Osterferien findet in der Halle ein gemeinsames Singen zum Thema „Frühling" statt.

Ausflug der 4. Klassen
Zum Ende ihrer Grundschulzeit lädt die Gemeinde die vierten Klassen zum Ausflug in das „Freilichtmuseum Kiekeberg“ und in den „Wildpark Schwarze Berge“ ein.

Schulfest
Am vorletzten Freitag des Schuljahres feiern Kinder, Lehrkräfte, Eltern und Gäste am Nachmittag ihr gemeinsames Schulfest. Das Fest beginnt mit einem Umzug, der vom Klein Nordender Spielmannszug angeführt wird und endet mit einem gemeinsamen Abschluss.

Kennenlernnachmittag
Am Montag nach dem Schulfest kommen alle Schulanfänger des nächsten Schuljahres mit ihren Eltern in die Schule und lernen Lehrkräfte und Mitschüler kennen.

Jahresabschlussfeier
Am letzten Schultag vor den Sommerferien findet im Beisein aller Schülerinnen und Schüler in der Bürgermeister-Hell-Halle die Verabschiedung der vierten Klassen sowie Ehrungen statt.

Mathe-Olympiade
Für die dritten und vierten Klassen wird die Teilnahme an der Mathe-Olympiade angeboten.

Mathe-Känguru
Für die dritten und vierten Klassen wird die Teilnahme am Mathematikwettbewerb „Känguru“ angeboten.

Knobelaufgaben des Monats
Jeden Monat werden jeweils für die ersten und zweiten Klassen sowie für die dritten und vierten Klassen Knobelaufgaben angeboten.

Autorenlesung
Einmal im Jahr wird ein Autor oder eine Autorin in Zusammenarbeit mit dem Bödecker Kreis eingeladen. So lernen die Kinder die Arbeit und Werke verschiedener Autoren/Illustratoren kennen.

Vorlesewettbewerb
Im dritten Jahrgang findet der Vorlesewettbewerb statt, aus dem ein Schulsieger oder eine Schulsiegerin hervorgeht.

Spieleturnier
Die Spieliothek e.V. bietet für die vierten Klassen ein Spieleturnier an.

Fußballturnier
Im Frühjahr veranstalten die Elmshorner Grundschulen ein Fußballturnier für die vierten Klassen.

Brennballturnier
Im Frühjahr veranstalten die Elmshorner Grundschulen ein Brennballturnier für die dritten Klassen.

Lauftag
Alle Kinder laufen gemeinsam im Stadion und haben die Möglichkeit, ein Laufabzeichen zu erwerben.

Kinderzehnkampf
Als Sportfest wird bei uns der Kinderzehnkampf durchgeführt.

Sportabzeichen
Die Kinder der dritten und vierten Klassen haben an einem Nachmittag die Möglichkeit, das Sportabzeichen zu erwerben.

Tischtennisturnier
Für die Kinder der dritten und vierten Klassen wird kurz vor den Sommerferien ein Tischtennisturnier angeboten, bei dem es einen Wanderpokal zu gewinnen gibt.

Dienste
Die Kinder haben die Möglichkeit, durch verschiedene Dienste im Laufe der Grundschulzeit, etwas für die Gemeinschaft zu tun: z.B. SDU (Schützt die Umwelt), Klo-Kids, Spieleschrank, Sandspielzeug, Konfliktlotsen, Vogeldienst.

3. Schulinterne Konzepte

3.1. Präventionskonzept

3.2. Medienpräventionskonzept Grundschule Klein Nordende Lieth
(Version Stand 04.2021 Arbeitspapier)

Einleitung:
Im Alltag nehmen Medien einen immer größeren Stellenwert ein und berühren die Welt der Kinder und Familien. Daher ist es wichtig, dass sich die Schüler/innen mit dem Thema präventiv auseinandersetzen. In Jahrgangsstufe 1-4 werden die Klassen pro Schuljahr 2-4 Unterrichtsstunden zum Thema Medienprävention arbeiten. Dabei geht es um die kritische Auseinandersetzung mit der Nutzung der Medien und ihren möglichen Folgen. Dabei sollen die Kinder darin bestärkt werden, sich eigenständig in der Welt der Medien zu bewegen. Um dem Thema einen äußeren Rahmen zu geben, haben wir uns in Absprache mit dem offenen Ganztag entschieden, drei einfache Medienregeln einzuführen.

Ziele:
Schüler/innen:

  1. Förderung der Selbstkompetenz im Umgang mit Medien
  2. Wissensvermittlung über Rechte und Pflichten in der digitalen Welt
  3. Wissen um die Schul-Medienregeln
  4. Gewaltprävention (Umgangsformen in sozialen Netzwerken)
  5. Informationsweitergabe von Hilfsangeboten an die Schüler/innen

Eltern:

  1. Eltern als kompetenter Partner in der Medienerziehung
  2. Informationsweitergabe von Hilfsangeboten an die Eltern
  3. Transparenz der Verantwortlichkeit und Zuständigkeiten in Konfliktfällen

 

Durchführung/Bausteine:

Regelwerk/Welche Richtlinien gibt es an unserer Schule im Umgang mit Mediengeräten der Schüler:

  1. Wir möchten einen störungsfreien Unterricht. Mediengeräte wie Smartwatches, Smartphones, private Tablets, Fitnesstracker und ähnliche dürfen daher nicht in der Schulzeit/Betreuungszeit angeschaltet sein. Die Nutzung ist untersagt. Am besten bleiben diese Geräte Zuhause.1 Wenn ein Kind ein solches Mediengerät mitbringt, muss dieses im Schulranzen bleiben.
    Dringende Anrufe der Eltern sind über das Schulbüro bzw. die Betreuung zu tätigen.
  2. Das Mitbringen solcher privaten Geräte, erfolgt auf eigenes Risiko. Im Schadensfall oder bei Diebstahl haftet die Schule/ Betreuung nicht. Eine evtl. Schadensklärung ist durch die Eltern privat (Privathaftpflicht) zu regeln.
  3. Lehrkräften und anderen Schulbediensteten ist aus Gründen des Datenschutzes nur die Kommunikation per Telefon, Email oder IServ erlaubt. Die Nutzung von Messengerdiensten wie z.B. „WhatsApp“ sind durch das Ministerium untersagt.

Informationsangebote, Unterstützung und Hilfe bei externen Partnern:

Ausgabe von Informationsmaterialien vom Bundesministerium, Klicksafe, Internet –ABC und ähnliche. Diese werden in Papierform oder PDF-Format über IServ ausgehändigt.

Informationsmaterialien von regionalen Ansprechpartnern werden in Papierformat ausgehändigt.

Im Falle eines Unterstützungsbedarfs einer Familie können Kontakte zu einem Kooperationspartner durch die Schulsozialarbeit oder die Klassenlehrkraft hergestellt werden.

Medienpädagogik nach Klassenstufen aufgeteilt:

In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Sachunterricht wurde beschlossen, dass die medienpräventive Arbeit einmal im Jahr von der Klassenlehrkraft im Rahmen der KlassenlehrerInnenstunden durchgeführt wird. Um die Inhalte einheitlich zu gestalten, wird ein Ordner mit Lehrmaterial angelegt. Dieser steht den Lehrkräften zur Verfügung. In den Klassenstufen 1 und 2 kann die Schulsozialarbeiterin das Projekt unterstützen. In den Klassenstufen 3 und 4 wird die Klassenlehrkraft von Fachkräften des Kooperationspartners Wendepunkt e.V. unterstützt.

Klasse 1:
4 Unterrichtsstunden
Unterrichtsziele: Was sind Medien? Welche Medien kennt der/die Schüler/in? Sensibilisierung für die Nutzung von Medien.
Material: Internet-Abc, andere Materialien

Klasse 2:
4 Unterrichtsstunden
Unterrichtsziele: Bewusstmachen des eigenen Medienverhaltens (Medientagebuch) verweisen der Eltern auf Infoabende von Kooperationspartnern
Material: Internet-ABC, Klicksafe

Klasse 3 :
2 Unterrichtsstunden durch den Wendepunkt
2 Unterrichtsstunden durch die Klassenlehrkraft
Unterrichtsziele: Ich als Kind im Internet/ Gefahrenaufklärung
Material: Internet-ABC, Material nach Absprache mit dem Kooperationspartner

Klasse 4:
2 Unterrichtsstunden durch den Wendepunkt e.V.
2 Unterrichtseinheiten durch die Klassenlehrkraft
Unterrichtsziele: Meine Pflichten und Rechte im Internet. Das Kind in der Verantwortung für sein Handeln in der digitalen Welt (Beleidigungen…)
Material: Internet–ABC, Material nach Absprache mit dem Kooperationspartner

Qualitätsüberprüfung:

Einmal jährlich tauscht sich das Schulteam über Veränderungen/ Erneuerungen in der medialen Landschaft aus.

Konzept/ Pädagogische Arbeit wird nach Bedarf angepasst

Enge Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner der Gewaltprävention/STZ

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1 Ausnahmen: Nutzung der Geräte für unterrichtliche Zwecke

3.3. Konzept der Schulsozialarbeit

Unsere Schulsozialarbeiterin ist momentan montags, dienstags und mittwochs im Haus. Sie unterstützt Schülerinnen und Schüler und Kolleginnen und Kollegen im sozialen Bereich. Sie führt Klassen- und Kleingruppenprojekte durch und bietet Elterngespräche an.
Nähere Informationen

3.4 Förderkonzept

„Es ist normal, verschieden zu sein.“ (Richard von Weizsäcker)

Da alle Kinder verschieden sind, werden auch unterschiedliche Methoden des Lernens angewandt:

  • Stationslernen
  • Differenzierte Lernangebote (Lerntheke)
  • Kooperatives Lernen in Gruppen
  • Spielerisches Lernen
  • Handlungsorientiertes Lernen
  • Lernen an außerschulischen Lernorten (z. B. Kalkgrube, Feuerwehr, Bücherei, Bürgermeister, Museen, versch. Betriebe,
  • Experten in der Schule (z.B. Polizei, Hebamme, ..)

Teilweise ist Einzelbetreuung oder Kleingruppenarbeit sinnvoll. Dann separieren und fördern gezielt die Schulassistentin (siehe auch „Team Soziales“), Doppelbesetzungen oder Sonderschullehrerinnen oder Sonderschullehrer.

z.B. bei

  • Kindern mit Migrationshintergrund (zur Unterstützung bei Sprachbarrieren)
  • Kindern mit Auffälligkeiten bei der sozialen und emotionalen Entwicklung
  • Kindern mit Lernschwierigkeiten in bestimmten Bereichen

 

Es gibt Schulstunden in der Woche, in denen Schülerinnen und Schüler an eigenen Zielen selbstständig arbeiten können:

  • Freie Arbeit (FA) Dies ist eine festgelegte Stunde im Stundenplan jeder Klasse. Hier können Kinder an selbst gewählten Aufgaben (und mit Beratung durch die Lehrkraft) arbeiten. Dadurch werden wichtige Basisfertigkeiten wie Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit und Selbstreflexion trainiert.
  • Individuelles Lernen (IL): In einer wöchentlich festgelegten Unterrichtsstunde in den Klassenstufen 3+4 erhalten die Kinder Lernangebote und Übungsmöglichkeiten in den Fächern Deutsch und Mathematik, die ihrem Leistungsstand zugeordnet sind.

Zusätzliche Förderstunden

  • Lese-Rechtschreib-Training (LRT): Schülerinnen und Schüler (der Klassenstufen 3+4) mit einer Lese-Rechtschreibschwäche erhalten eine Stunde in der Woche besondere Förderung. Diese Förderung findet in einer zusätzlichen Schulstunde statt.
  • Deutsch als Zweitsprache (DaZ): Schülerinnen und Schüler, die mit Deutsch als Zweitsprache aufwachsen, erhalten die Möglichkeit, im DaZ- Unterricht ihre Deutsch-Kenntnisse zu verbessern.
  • Hausaufgabenstunde für DaZ-Schülerinnen und Schüler: Jeden Tag bietet die Schulassistentin für die DaZ-Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 1+2 in der 5. Unterrichtsstunde und für die DaZ- Schülerinnen und – Schüler der Klassenstufe 3+4 in der 6. Unterrichtsstunde eine Hausaufgabenbetreuung an. (außer an den Tagen, an denen 6 Stunden Unterricht stattfinden)
  • NZL (Niemanden zurücklassen): In den Klassenstufen 1+2 werden Förderstunden in Deutsch und Mathematik für Schülerinnen und Schüler angeboten, die in Einzelbereichen leichte Rückstände und Förderungsbedarf zeigen.

Zusatzangebote Mathematik

  • Wettbewerb Mathe-Känguru (2.-4. Klasse im Februar/März)
  • Wettbewerb Mathe-Olympiade (3.-4. Klasse im Oktober/November)
  • Mathe-Forscher: Im 2. Halbjahr der Klassenstufe 4 können Kinder mit besonderer Freude am und guten Fähigkeiten im Fach Mathematik im Rahmen der Unterrichtszeit wöchentlich an einer Mathe-Förderstunde an der Elsa-Brandström-Schule teilnehmen.

Enrichment-Programm

  • Kinder mit besonderen Begabungen und Interessen in bestimmten Bereichen können von der Schule in Absprache mit den Erziehungsberechtigten beim Enrichment-Programm angemeldet werden. Es werden dort außerhalb der Schulzeit Angebote zu verschiedenen Spezialbereichen gemacht. Die Angebote wechseln jährlich.

 

Schwimmunterricht

Ab Jahrgangsstufe 3 wird Schwimmunterricht erteilt.

 

Halbjährliche Entwicklungsgespräche

Die Schülerinnen und Schüler erhalten einmal im Halbjahr in einem Lernentwicklungsgespräch die Möglichkeit, ihren Leistungsstand selbst einzuschätzen und diesen mit der Lehrkraft und den Eltern in einem gesonderten Gespräch zu evaluieren. Hieraus entstehen persönliche Zielsetzungen, um Fähigkeiten weiter auszubauen. Diese Gespräche sollen den Schüler bzw. die Schülerin unterstützen, ihre Fertigkeiten auszubauen und zu fördern.

 

Zielepläne

Einzelne Kinder erhalten zusätzlich Zielepläne, die ihnen helfen sollen, Sicherheit zu gewinnen, indem sie nach jeder Unterrichtsstunde Rückmeldung über ihr Verhalten/ihre Leistungen in bestimmten Bereichen bekommen.

 

Prävention und Integration

Es besteht eine Kooperation mit dem Förderzentrum am Dohrmannweg in Elmshorn, mit der Raboisenschule und mit den Kreisfachberaterinnen und Kreisfachberatern der Landesförderzentren. Je nach Stundenzuweisung sind diese mit einer festen Stundenzahl an der Grundschule Klein-Nordende-Lieth beschäftigt. Sie arbeiten mit den Grundschullehrkräften intensiv in den Jahrgangsteams zusammen.

Schülerinnen und Schüler mit diagnostiziertem Förderbedarf werden individuell gefördert.

Besondere Förderbedarfe sind:

  • Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung (GE)
  • Förderschwerpunkt Körperlich Motorische Entwicklung (KME)
  • Förderschwerpunkt Sehen (S)
  • Förderschwerpunkt Hören (H)
  • Förderschwerpunkt Lernen (L)
  • Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung (ESE)
  • Förderschwerpunkt Sprache (Sp)
  • Förderschwerpunkt Autismus (Aut)

 

Schultraining

Im Schultraining werden in einigen Klassen Schülerinnen und Schüler mit sehr hohem Förderbedarf im Bereich der sozialen und emotionalen Entwicklung (ESE) stufenweise in das Schulleben integriert. Das Schultrainingsteam besteht aus Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen bzw. Erzieherinnen und Erziehern der AWO, Förderschullehrerinnen und Förderschullehrern und der Grundschul-Schultrainingslehrkraft. Diese sind zusätzlich in den Klassen mit Schultrainingskindern im Einsatz. Das Schultraining ist eine temporäre kooperative Maßnahme des Amtes für Soziale Dienste, des Schulamtes und der AWO.

 

Übergang Kita – Schule

  • Kontakte, Besuche und ausführliche Gespräche zu den Kindergärten in Klein Nordende (Bugenhagen) und Elmshorn (Dünenweg), sowie Zusammenarbeit mit allen Kindergärten, in denen unsere zukünftigen Schulkinder sich befinden
  • Einschulungsgespräche
  • Unterrichtsteilnahme der zukünftigen Schulkinder in einer ersten Klasse
  • Kennenlernnachmittag (am Ende des Schuljahres) mit einer Unterrichtsstunde

 

Übergang Grundschule - Orientierungsstufe

  • Im Januar: Informationsabend für Erziehungsberechtigte zum Übergang an die weiterführenden Schulen und über Wege zu Bildungsabschlüssen
  • Beratungsgespräche an den Grundschulen mit Erziehungsberechtigten und Kind finden statt.
  • Austausch von Lehrkräften der Grundschulen und der weiterführenden Schulen
  • Schnupperbesuch in der aufnehmenden Schule, sofern angeboten

3.5 Vertretungskonzept GS Klein Nordende-Lieth

3.6. Konzept „Lernen auf Distanz“

Fall 1: Quarantäne bzw. einzelnes Kind gilt als Risikopatient – dann: komplettes Lernen auf Distanz

Fall 2: Unterrichtsversorgung in Präsenz nicht gewährleistet – dann: tageweises Lernen auf Distanz einzelner Klassen

Eine Notbetreuung ist gewährleistet (, falls keine Quarantäne).

Die betreffenden Klassen werden einen Tag vorher über die Elternvertreterinnen bzw. Elternvertreter informiert.

Grundsätzlich gilt, dass folgende Punkte als Optionen zu verstehen sind. Die Lehrkräfte entscheiden je nach Lerngruppe bzw. Schüler, was am Geeignetsten ist bzw. was von den Voraussetzungen her (z.B. technische Ausstattung, Medienkompetenz des Kindes, etc.) gegeben ist.

Kommunikation

Bereitstellung des Materials

Rückmeldung

  • telefonisch (evtl. Telefonsprechstunde)

  • über Schulserver (momentan IServ)

  • Treffen in der Schule (unter Einhaltung der aktuellen Hygieneregeln)

  • per Videokonferenz (momentan IServ)

  • Zusatz: Die Häufigkeit der Kontaktaufnahmen ist abhängig von den Bedürfnissen der Schüler. Diese können auch im Gespräch mit den Eltern erörtert werden.

  • Treffen in der Schule (unter Einhaltung der aktuellen Hygieneregeln)
  • per IServ
  • Grundsätzlich wird versucht, das Material so zu gestalten, dass das Kind selbstständig arbeiten kann. Bei Problemen kann das Kind bzw. ein Elternteil über die genannten Kommunikationswege Kontakt zur Lehrkraft aufnehmen.
  • Grundsätzlich wird versucht, eine kontinuierliche Rückmeldung der Arbeitsergebnisse zu gewährleisten (Wertschätzung der Arbeit, Überprüfung des Lernfortschritts, etc.)
  • die Rückmeldung erfolgt über die Kommunikationswege
  • um rückmelden zu können, muss im Vorwege geklärt sein, wie die Lehrkraft an das bearbeitete Material gelangt (z.B. Abgabe in der Schule, Scan per Mail, etc.)

Stand: 20.10.2020

3.7. Ausbildungskonzept

Das Team der Grundschule Klein Nordende-Lieth sieht es als Bereicherung der eigenen Arbeit an, jungen motivierten Menschen die Möglichkeit der praktischen Erfahrung im Schulleben zu geben. Dazu zählen Studierende des Lehramts aller Schulstufen, der sozialen Arbeit oder Sozialpädagogik, sowie Erzieher und Erzieherinnen in Ausbildung, die ein Praktikum absolvieren und Vikare und Vikarinnen, die einen Teil ihrer Ausbildung in der Schule absolvieren.

Zurzeit haben wir im Kollegium keine Lehrkraft mit der Zertifizierung zur Ausbildungslehrkraft. Daher dürfen wir zum aktuellen Zeitpunkt keine Lehramtsanwärter und Lehramtsanwärterinnen ausbilden.

3.8 Mediennutzungskonzept

Mediale Ausstattung der Schule

Alle Klassenräume, der Musikraum sowie das Lehrerzimmer, verfügen über mobile Digitale Tafeln, die im Unterricht genutzt werden können. Zudem gibt es im Lehrerzimmer vier Laptops für die Lehrkräfte (Unterrichtsvorbereitung, Kommunikation), außerdem jeweils einen Klassensatz Tablets und einen Klassensatz Laptops, die bei Bedarf mit in den Unterricht genommen werden können.

Für Schülerinnen und Schüler ohne mediale Ausstattung in der häuslichen Umgebung gibt es die Möglichkeit, ein digitales Endgerät der Schule auszuleihen.

Im Laufe des Schuljahres werden alle Kolleginnen und Kollegen mit einem eigenen Arbeitslaptop ausgestattet sein. Dieser kann sowohl zur Unterrichtsvorbereitung, als auch für die Arbeit im Unterricht dienen.

Für Veranstaltungen bzw. Präsentationen verfügt die Schule über einen Beamer und eine große Leinwand.

 

Nutzung im Unterricht

Die Digitalen Tafeln stehen in vielen Phasen des Unterrichts im Mittelpunkt des Geschehens. Zum einen können sie sie die Kreidetafel ersetzen, zum anderen dienen sie z.B. als Visualisierungshilfe oder Recherchewerkzeug. So können, je nach Thema, Texte, Bilder oder Videos mithilfe des Internets hinzugezogen werden. In diesem Zusammenhang ist vor allem das gemeinsame Vorgehen von Lehrkraft und Schülerinnen und Schülern ein großer Vorteil, da den Schülerinnen und Schülern nicht nur Inhalte zugänglich gemacht werden, sondern auch der Weg zur Beschaffung von Informationen aus dem Internet mithilfe der Lehrkraft erlernt werden kann. (Arbeit mit Suchmaschinen, Überprüfung von Quellen, etc.).

Abgesehen davon, kann Lernsoftware in vielen Bereichen unterstützend eingesetzt werden. Dies kann sowohl mit den Digitalen Tafeln im Plenum, als auch mit den Tablets in Einzel- oder Partnerarbeit geschehen. In der Arbeit mit den Tablets sollen die Schülerinnen und Schüler, zusätzlich zu den aktuellen Lerninhalten, einen verantwortungsvollen Umgang mit den Endgeräten lernen.

Der Kommunikationsweg des Email-Schreibens und Lesens wird mithilfe des Schulportals Iserv erlernt, geübt und vertieft. Jedes Kind hat eine eigene Email-Adresse innerhalb des Portals und kann so direkt mit den Lehrkräften und Mitschülerinnen und Mitschülern per Email, Gruppenchat oder auch per Videokonferenz kommunizieren. Dabei sind Lehrkräfte die Administratoren bzw. Administratorinnen.

Diese Medien sollen an den Stellen des Unterrichts in Anspruch genommen werden, die einer medialen Unterstützung durch die oben genannten Optionen bedürfen.

3.9 Schulhundkonzept

3.10 Konzept der Offenen Ganztagsschule

Inhaltsübersicht

3.10.1 Pädagogisches Konzept

3.10.2 Rhythmisierung und Angebote der OGTS

3.10.3 Trägerschaft

3.10.4 Personal

3.10.5 Kosten

3.10.6 Evaluation

 

3.10.1 Pädagogisches Konzept

Grundsätzliches

Der Begriff „Offene Ganztagsschule“ (OGTS) bezeichnet eine besondere Form der Ganztagsschule. Im Gegensatz zur gebundenen Ganztagsschule, in der auch am Nachmittag planmäßiger Unterricht stattfindet, an der die Teilnahme für alle Schülerinnen und Schüler (im Folgenden Schüler genannt) verpflichtend ist, wird in der OGTS die herkömmliche Zeitstruktur des Unterrichts am Vormittag um Angebote zur Freizeitgestaltung aber auch um ein schulisches Nachmittagsangebot (z.B. Schulchor, Orchester, Angebot der Schulsozialarbeiterin) erweitert. Die Anmeldung zur OGTS ist freiwillig. Nach dem regulären Unterricht können die Schüler das Angebot der OGTS nutzen. Die OGTS bietet an mind. drei Tagen ein Nachmittagsangebot (z.B. in Form von Arbeitsgemeinschaften oder Kursen) an.

Versichert sind die Schüler sowohl während des Unterrichts und der Teilnahme an der OGTS als auch auf dem Schulweg über die gesetzliche Unfallversicherung.

Die OGTS soll den Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schule unterstützen. Sie soll ergänzend zum planmäßigen Unterricht die Bildungschancen junger Menschen erhöhen, deren individuelle Fähigkeiten und Interessen fördern und Benachteiligungen abbauen. Durch Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsangebote, die sich am Bedarf der Schüler sowie deren Eltern orientieren, wird dieses im Rahmen der OGTS geschaffen.

Zugleich soll mit der OGTS ein Beitrag zur besseren Vereinbarung der Aufgaben in der Familie und im Beruf geleistet werden.

(vgl. Richtlinie Ganztag und Betreuung)

 

Entwicklung der Grundschule Klein Nordende-Lieth zur OGTS Klein Nordende-Lieth

Die Offene Ganztagsschule (OGTS) der Grundschule Klein Nordende-Lieth ist eine Weiterentwicklung der jahrelangen pädagogischen Arbeit der Schule und dem Verein „BGS Betreute Grundschule Klein Nordende-Lieth e.V.“. Das bewährte Angebot aus verlässlicher Grundschule, Hausaufgabenhilfe, Mittagstisch, Spielangeboten und Arbeitsgemeinschaften soll auch im Rahmen der OGTS weitergeführt und ausgebaut werden. Darüber hinaus soll das Nachmittagsangebot weiter ausgebaut werden.

In der OGTS wird die herkömmliche Zeitstruktur zum Unterricht am Vormittag erweitert durch Spielangebote und Arbeitsgemeinschaften.

An allen fünf Schultagen gibt es ein warmes Mittagessen.

 

Bezug zum Schulprogramm

Das Konzept der OGTS der Grundschule Klein Nordende-Lieth hat einen engen Bezug zu den im Schulprogramm verankerten Leitlinien:

  • Individualisierung und Differenzierung
  • Grundgedanken zur Integration / Inklusion
  • Schulleben
  • Schulentwicklung und Zusammenarbeit
  • Zusammenarbeit von Lehrkräften und Eltern
  • Umgang miteinander

Jedes einzelne Kind soll sich in seiner Persönlichkeit weiterentwickeln und selbständig und verantwortungsbewusst handeln lernen sowie offen und respektvoll mit seinen Mitmenschen umgehen. Eine Grundlage für ein nachhaltiges Lernen soll erworben werden, die nicht nur in Hinblick auf die Unterrichtsfächer zu verstehen, sondern in sämtlichen Lebensbereichen erforderlich ist.

Die OGTS bietet Schülern die Möglichkeit, die Schulgemeinschaft als etwas Schönes zu erleben. Die OGTS ist ein Treffpunkt für Schüler. Hier wird gemeinsam gearbeitet, gespielt, gegessen, sich ausgetauscht und Erlebnisse erfahren. Die OGTS soll ein Lern- und Lebensraum sein, in dem sich Schüler und Eltern, Lehrkräfte und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wohl fühlen.

 

3.10.2 Rhythmisierung und Angebote der OGTS

Hausaufgabenaufsicht

Jeweils im Anschluss an den Unterricht besteht für alle Schüler die Möglichkeit, an einer Hausaufgabenaufsicht teilzunehmen.

Die Hausaufgabenaufsicht wird in kleinen Gruppen durch jeweils eine oder zwei Mitarbeiterinnen, die Angestellte des Trägervereins der OGTS sind, erteilt. Diese geben individuelle Hilfen, so dass die Hausaufgaben unter Anleitung in Ruhe bearbeitet werden können.

 

Mittagstisch

An allen fünf Schultagen wird ein warmes, selbstgekochtes Mittagessen bestehend aus Rohkost, Hauptgericht, Dessert und Getränk angeboten, das gemeinsam in unserer Schulmensa eingenommen wird.

Gekocht wird in der Küche der Mensa von Mitarbeiterinnen, die vom Trägerverein der OGTS angestellt sind.

 

Nachmittagsangebote

An allen fünf Wochentagen werden Spielangebote gemacht.

Schüler aller Klassenstufen haben die Möglichkeit von montags bis freitags bis 16.00 Uhr an den Spielangeboten teilzunehmen.

Der Ruheraum steht den Kindern zum Lesen oder zum Entspannen zur Verfügung.

Um dem Bewegungsdrang der Kinder nachzukommen, kann zusätzlich der Schulhof und das gesamte Außengelände mit seinem vielfältigen Angebot sowie zu abgesprochenen Zeiten auch die Sporthalle genutzt werden.

Arbeitsgemeinschaften finden dienstags, mittwochs und donnerstags von 14:30 bis 16:00 Uhr statt, die von Schülern je nach Neigungen und Interessen in der Regel für ein Schulhalbjahr frei gewählt werden können.

Das an der Grundschule Klein Nordende-Lieth jahrelang bewährte Angebot von Arbeitsgemeinschaften soll auch im Rahmen der OGTS fortgeführt werden.

Der Bundesfreiwilligendienstler/die Bundesfreiwilligendienstlerin ist im Nachmittagsangebot eingesetzt.

Aufgrund der jahrelangen positiven Erfahrung werden auch weiterhin ältere Schüler, Eltern und andere Mitarbeiter im Bereich der Arbeitsgemeinschaften eingesetzt.

 

Ferienbetreuung

In einem Teil der Ferien findet nach vorheriger Anmeldung eine durchgehende Betreuung durch Mitarbeiter der BGS von 7:30 bis 16:00 Uhr statt, die offen für alle Schüler ist.

Nähere Informationen zur aktuellen Ferienbetreuung und den damit verbundenen Kosten sind der Homepage der BGS unter www.bgs-klein-nordende.de zu entnehmen.

 

3.10.3 Trägerschaft

Träger der OGTS an der Grundschule Klein Nordende-Lieth ist der Verein „BGS Betreute Grundschule Klein Nordende-Lieth e.V.“.

 

3.10.4 Personal

Die OGTS benötigt personelle Verlässlichkeit, um den Schülern und Eltern Sicherheit und Bindung geben zu können:

Für den Unterrichtsvormittag sind Lehrkräfte verantwortlich.

Hausaufgabenaufsicht, Mittagstisch, Spielangebote sowie Arbeitsgemeinschaften liegen in den Händen des Trägervereins der OGTS.

Die Koordination der OGTS wird von einer für den Bereich OGTS beauftragten Lehrkraft, der Schulleitung, der Sekretärin und von einem Vertreter des Trägervereins der OGTS übernommen.

 

3.10.5 Kosten

Die Arbeitsgemeinschaften sind kostenfrei.

Die OGTS finanziert sich aus Elternbeiträgen, öffentlichen Zuschüssen des Landes, Zuschüssen des Schulvereins und Spenden.

Die aktuellen Beiträge für die Betreuung / Mittagessen sind auf der Homepage unter www.bgs-klein-nordende.de ersichtlich.

 

3.10.6 Evaluation

Die OGTS der Grundschule Klein Nordende-Lieth kann auf jahrelange Erfahrungen im Bereich der Betreuung, der Hausaufgabenaufsicht sowie auf das Angebot mit Arbeitsgemeinschaften und schulischem Nachmittagsangebot aufbauen.

Schule und Betreuung haben sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt zur OGTS.

Der zukünftige Ausbau der OGTS ist ein Prozess, der einer ständigen Entwicklung unterliegt und daher der regelmäßigen Aktualisierung bedarf.

Das Konzept der Offenen Ganztagschule der Grundschule Klein Nordende-Lieth wird im Rahmen der Schulprogrammarbeit evaluiert und überarbeitet.

4. Evaluation und Visionen

4. Evaluation und Visionen

Das Schulprogramm wird jährlich redaktionell aktualisiert und alle zwei Jahre evaluiert.

„Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man strebt, nach der man sich sehnt, die man verwirklichen möchte, dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen“. (Erich Fried)

Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen und Eltern streben daher in unterschiedlichen Bereichen die Verwirklichung folgender Visionen an:

  • pädagogische Lernräume erweitern
  • Entschleunigung
  • Lehrer- und Lehrerinnengesundheit
  • nachhaltiges Lernen
  • Einrichtung eines Fachraumes für Technik und Werken
  • Lernen aus der Pandemie, was bleibt?
  • Schulbau mitgestalten
  • Erweiterung digitaler Lernformen
  • Anregen zu einem nachhaltigen Lebensstil